Wärmetherapie
Warum Wärmetherapie?
Wärme ist eines der ältesten und natürlichsten Heilmittel der Menschheit. In der Physiotherapie nutzen wir gezielte Wärmereize, um den Stoffwechsel anzuregen und die Dehnbarkeit von bindegewebigen Strukturen zu verbessern. Wenn Gewebe erwärmt wird, weiten sich die Gefäße, was zu einer verbesserten Durchblutung führt.
Dadurch werden Entzündungsstoffe schneller abtransportiert und verspannte Muskeln erhalten die notwendigen Nährstoffe, um sich zu regenerieren. Es ist die ideale Vorbereitung für manuelle Techniken oder eine wohltuende regenerative Maßnahme nach der Behandlung.

Was wird gemacht?
Je nach Beschwerdebild setzen wir unterschiedliche Wärmeträger ein, um die optimale Tiefenwirkung zu erzielen:
Heißluft (Infrarotstrahler):
Kontaktlose Erwärmung durch Infrarotlicht, ideal für Patienten,
die Druckempfindlichkeit aufweisen.
Fango-Packungen:
Warme Naturmoorschlamm-Packungen, die eine langanhaltende,
tiefenwirksame Wärme abgeben und Mineralstoffe enthalten.
Heiße Rolle:
Eine spezielle Technik, bei der fest gewickelte, in heißes Wasser getauchte Handtücher
kurzzeitig und intensiv auf die Haut getupft werden.
Wärmepflaster oder Kompressen:
Punktuelle Anwendung zur lokalen Entspannung bestimmter Muskelgruppen.
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Einsatzbereiche: Wann hilft Wärme?
Die Wärmetherapie ist vielseitig einsetzbar, besonders bei chronischen und nicht-entzündlichen Prozessen:
- Muskelverspannungen (z. B. im Nacken- oder Lendenbereich)
- Chronische Gelenkerkrankungen wie Arthrose
- Rückenschmerzen und Hexenschuss.
- Morbus Bechterew oder ähnliche rheumatische Erkrankungen (im nicht-akuten Stadium)
- Stressbedingte Verspannungen zur allgemeinen psychischen Entspannung
- Regenerationsförderung nach sportlicher Belastung
Behandlungssäulen im Georgsbad Syke
Individuelle Bobath Therapie
Gelähmte Körperregionen in den Alltag einbinden, spastik lösen
Gezielte PNF
Techniken
Propriozeptoren aktivieren, Bewegungsmuster normalisieren
Interdisziplinäre Abstimmung
Enge Zusammenarbeit mit Ärzten & Ergo-/Logo-Therapeuten


Ablauf deiner Therapie
1. Neuro-Check & Zielsetzung
Bewegungsanalyse, Funktions-Scores
2. Bobath oder PNF-Einheit
25 Min Einzeltherapie, abgestimmt auf dein Tagesziel
3. Übungspaket für zuhause
3–5 einfache Bobath Übungen für zuhause
4. Feedback & Steigerung
Fortschritt messen, PNF Techniken variieren
5. Re-Evaluation alle 4 Wochen
Therapieplan anpassen
Vorteile auf einen Blick
Schmerzlinderung: Durch die Entspannung der Nervenenden sinkt das Schmerzempfinden spürbar.
Bessere Beweglichkeit: Muskeln und Sehnen werden elastischer, was den Bewegungsumfang vergrößert.
Gesteigerte Durchblutung: Sauerstoff und Nährstoffe gelangen schneller an den Ort der Heilung.
Stressabbau: Die wohlige Wärme senkt den Muskeltonus und fördert das allgemeine Wohlbefinden.

Bei Fragen rufe uns gerne an. Unsere Therapeuten helfen dir gerne weiter.
Häufige Fragen zur neurologischen Krankengymnastik
Bobath Therapie oder PNF Therapie – was passt zu mir?
Wir testen deine Bewegungsmuster und wählen das Konzept, das dir den schnellsten Fortschritt bringt – oft kombinieren wir beide.
Wie schnell sehe ich Erfolge?
Erste Verbesserungen häufig nach 3–4 Terminen; nachhaltige Fortschritte brauchen konsequente Übung.
Was kostet die Therapie privat?
25 Min = 42 €, 40 Min = 58 €; gesetzliche Kassen zahlen bei Verordnung.